German Brand Award 2026

KI in der Markenführung: Ipsos-Studie liefert überraschende Erkenntnisse

Nur für den German Brand Award wurde eine Studie gemacht zu der Frage „Zwischen Effizienz und Vertrauensverlust – wie viel KI verträgt eine Marke?“. Sie zeigt überraschende Erkenntnisse zum Vertrauen in KI-generierte Kampagnen. Zum Beispiel, dass Konsument*innen diese oft positiver bewerten als erwartet.

Wie KI die Wahrnehmung von Marken verändert

Wie viel Künstliche Intelligenz (KI) verträgt eine Marke? Wann wird sie zum Vertrauensrisiko? Und welchen Effekt hat eine Kennzeichnung? Mit der bevorstehenden KI-Kennzeichnungspflicht (EU AI Act) sehen sich Markenverantwortliche mit diesen Fragen konfrontiert. Antworten liefert eine Befragung von Verbraucher*innen durch Ipsos, dem offiziellen Insights-Partner des German Brand Award. Gunther Theophile (Director Brand Health Tracking and Creative Excellence, Ipsos) stellte die Ergebnisse der Studie „Zwischen Effizienz und Vertrauensverlust – wie viel KI verträgt eine Marke?“ erstmals auf der German Brand Convention vor, die vor der Verleihung des German Brand Award stattfindet.

So bewerten Zielgruppen KI in der Markenkommunikation wirklich

Bezeichnendes Ergebnis: Eine überwältigende Mehrheit der Konsument*innen fordert eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Produkten, Dienstleistungen und Kampagnen. Gleichzeitig verbessert der Einsatz Künstlicher Intelligenz die Wahrnehmung von Kampagnen messbar: Sie wirken auf die Studienteilnehmer*innen sympathischer und aktivieren diese stärker. 

KI-produzierte Werbeinhalte sind inzwischen so authentisch, dass Konsument*innen sie gar nicht mehr als solche erkennen können. Entscheidend für die Wirkung einer Kampagne ist daher gar nicht, ob tatsächlich KI zum Einsatz kam, sondern wie deren Produktion eingeschätzt wird. Besonders spannend: In sensiblen Bereichen wie bei NGOs, politischen Parteien oder in Lifestyle-Kategorien wie Bio-Lebensmitteln, Reisen und Beauty wirkt sich eine KI-Kennzeichnung sogar positiv auf die Kampagnenleistung aus. 

Was diese Erkenntnisse konkret für die tägliche Markenarbeit bedeuten und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für Markenmacher*innen ableiten lassen, zeigt der vollständige Ergebnisbericht der Studie.
 

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