Jurysession in den Deutsche-Bank-Türmen: Die Besten im Blick


„Gibt es einen passenderen Ort für die Jurysitzung des German Brand Award als die berühmten Zwillingstürme der Deutsche Bank?“, fragt Jörg Liebeskind und hebt eine der weltweit bedeutendsten deutschen Marken hervor. Christian Rummel, ebenso Juror und Head of Central Brand Management der Deutschen Bank, hatte in den symbolträchtigen Austragungsort eingeladen.
Der atemberaubende Panoramablick aus der 37. Etage auf Europas wichtigsten Finanz- und Handelsplatz und die Kunstführung durch die international renommierte Unternehmenssammlung lenken nicht vom Eigentlichen ab: Die 17-köpfige Jury widmet sich einen ganzen Tag den Einreichungen für den German Brand Award 2026, einer Summe von 1.676 Projekten von Unternehmen und Agenturen aus 12 Nationen.
Fachkundige Bewertung in sechs Teiljurys
Sechs Teiljurys bewerten Marken, Kampagnen und Strategien aus B2B und B2C. Ihr Ziel: Die Besten der beiden Disziplinen „Excellent Brands“ und „Excellence in Brand Strategy and Creation“ herauszufiltern, um sie mit Gold oder Best of Best auszuzeichnen. Dafür diskutieren die Juror*innen intensiv über die eingereichten Cases. In einer Sache ist sich das anspruchsvolle Gremium sofort einig: In mehreren Kategorien erfüllt keine der diesjährigen Einreichungen die Bewertungskriterien.
Beeindruckt hingegen zeigt sich die langjährige Jurorin und Merck-Marketingchefin Katrin Menne von Projekten, die von strategischer Klarheit mit Glamoureffekt zeugen: Projekte, deren „Markenwerte keine ambitionierten Plakate sind, sondern tatsächliche Filter. Wo die Positionierung nicht nur die Kommunikation leitet, sondern Produktentscheidungen, Serviceangebote, die Wahl von Partnern und das Verhalten der Organisation prägt.“ Diese Perspektive unterstreicht den Anspruch des German Brand Award, Marke als strategisches Führungsinstrument zu verstehen.
Neue Stimmen setzten klare Impulse
Von ihrer neuen Jury-Rolle merklich beseelt und mit scharfsinnigen Wortbeiträgen zeigt sich Trendscout und Gen Z-Expertin Isabelle Rogat: „Wir als Branche sind sehr gut darin, kleine Optimierungen als Revolution zu verkaufen. Das funktioniert, bis eine echte Innovation die Synapsen anzündet. Diese seltenen Momente hatte ich während der Jurysession – und ich wünsche sie von den Markenmacher*innen von Morgen noch öfter.“
Den letzten Höhepunkt bildet die gemeinsame Diskussion aller 17 Juror*innen um die Titelträger*innen für Brand Manager of the Year, Best Purpose of the Year, Startup of the Year. Nach lebendigen Debatten einigt sich die Jury auf die Vergabe der ersten beiden Titel. Die finale Entscheidung für das Startup of the Year fällt erst im Juni, am Tag der Award Show, beim Voting aller Besucher*innen nach Live Pitches. Auch beim neuen Ehrenpreis Creative of the Year, der gemeinsam mit dem Magazin PAGE vergeben wird, fällt das Urteil auf anderem Wege: Hier entscheidet die PAGE-Community per Online-Voting in den kommenden Wochen, wer als markenprägendste kreative Persönlichkeit ausgezeichnet wird.
Die Award Show des German Brand Award 2026 wie auch die begleitende German Brand Convention finden am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall in Berlin statt.










